Donnerstag, 13. Juni 2013
Nun sitze ich hier wieder
und dieser Gedanke löst sich nicht von mir, nicht aus meinem Kopf...

Ich sehe die Situation,
sehe sie, wie sie zufrieden ihr Brot ist,
doch ihre Gedanken sind nicht bei Ihr, nicht in diesem Raum.
Sie ist für sich allein und ihre Zufriedenheit in dem wo ihre Gedanken gerade sind, gerade zusein schein.
Meine Blicke lösen sich wieder von ihr, meine Gedanken an diesem Tag auch.

Ich sitze am Tisch sie kommt rein, nicht sagend läuft sie auf und ab, mit ihren Gedanken beschäftigt schaut sie aus dem Fenster.
Dann für einen Augenblick schaut sie zu mir und sagt, ich habe gerade im Internet bei xxx gelesen das...und sie erzählt mir ihre Geschichte.
In der Tat, diese Geschichte ist eine sehr ergreifende Geschichte.
Parallele kommen auf.
Mit der Geschichte versucht sie ihr handeln,
die jetzt geschaffenen Fakten zu rechtfertigen.
Ich merke das ihr wieder nach weinen zumute ist.
Ich gebe ihr recht und bestätige sie in den von ihr geschaffenen Fakten.
Im Gedanken sage ich es mir, es lässt sich eh nicht ändern.
Und es ist doch gut wie es ist.
Oh Gott, wie tief muss diese Tatsache an ihr zweifeln, denn für Sie eben nicht.
Sie kann es nicht verbergen.
Es sind ihre Tränen die sich jetzt den Weg über die Wange für den freien Fall bereit machen.
So schlimm die Gedanken, so schlimm diese Zweifel alles getan zu haben, und nicht loslassen zu können.
Nicht sich wie diese Tränen einfach fallen lassen zu können.

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